Danke

Schon lange habe ich geplant, mich bei all denen besonders zu bedanken, die mir in den letzten Jahren soviel Unterstützung gegeben haben und große Anteile am derzeitigen Forschungsstand haben. Nun kann ich nich alle namentlich aufführen und ich habe mich entschlossen, stellvertretend für alle wenigstens vier Mitstreiter aufzuführen, deren Mithilfe den normalen Rahmen bei weitem überschritten hat.

Über die Aktion Forscherkontakte lernte ich ca. 1992 Hermann Dümig aus Bamberg kennen. Er forschte im Bereich der Seeberger im Steigerwald, mit denen er in weiblicher Linie verwandt war. Von ihm erhielt ich die ersten Hinweise auf die Herkunft der Sippe aus Großenseebach und davor im Fichtelgebirge und weiter zurück aus Eger. Das machte mich neugierig und so startete ich die systematische Forschung dieser Familien. Dabei war er unermüdlich, mir zu helfen und immer wieder neue Tipps und Einzelfunde mitzuteilen.
Durch ihn wurde diese Arbeit außerordentlich erleichtert.

Es begann mit dem Baumeister Ing. Hans Thöni aus Ludesch in Vorarlberg / Österreich und ist eigentlich eine lange Geschichte, die ich nur in Stichworten wiedergeben kann. Etwa 1989 hatte ich erfahren, daß in St. Anton in Tirol meine Vorfahren gewohnt haben sollen. Dabei fiel auch der Name Thöni. Also beschloß ich, mit meiner Frau 14 Tage Urlaub dort zu verbringen. Am zweiten Tag ging ich bei der Gemeinde vorbei und fragte nach dem Gemeindearchiv. Man schaute mich etwas fragend an und ich mußte erklären, daß ich nach den Seebergern forschen wollte. Daraufhin rief der Gemeindesekretär in den Nebenraum: Hans, komm mal her. Hans Thöni schaute mich fragend an und erklärte, daß er viele Unterlagen über Seeberger habe, ließ aber durchblicken, daß er nicht so einfach bereit war, diese zu zeigen.
Er hatte seinen Namen bisher noch nicht genannt und war sehr erstaunt, daß ich behauptete, ihn zu kennen und ihm seinen Namen nannte! Der Versuch war jedenfalls gelungen.
Zwei Tage später waren wir bei ihm zuhause in Ludesch eingeladen und nach zwei Stunden ging ich mit dem Originalordner mit ca. 380 Seiten Seeberger aus dem Haus, um diese Unterlage zu kopieren!
Seither haben wir uns mehrfach gesehen und seine Hilfe ist beispiellos. Eigentlich hat er mit seiner Begeisterung und dem Wissen von über 20 Jahren Forschung in St. Anton mich dazu bewogen, mich ernsthaft mit der Forschung zu befassen. Wer weiß, was passiert wäre, wenn ich ihn nicht getroffen hätte?

Paul Davis aus Palm Springs in Kalifornien, wie er leibt und lebt! Wie man sieht kommt er aus der Sippe der Lauermanns und hatte so auch Kontakte und Forschungen in Deutschland.
Ich weiß garnicht mehr, wie ich Kontakt zu ihm bekam. Er schrieb mir per Email darüber, daß er sich mit einer Familie Seberger in den USA intensiv befasst hat und deren Geschichte erforscht und niedergeschrieben hat. Diese Familie kam aus dem Saarland und davor - wie ich dann feststellen konnte - aus St. Jakob in Tirol.
Es hat mich schon sehr erstaunt, wie Paul völlig uneigennützig über 400 Seiten kopiert hat und mir dann zukommen ließ, ohne dafür irgendwelchen Lohn zu erwarten. Das sind reine Forscher, wie man sie nicht immer findet.
Vor ein paar Monaten kam er mit Freunden nach Deutschland und wir konnten (leider nur) ein paar Stunden miteinander verbringen. Ein bemerkenswerter Mensch!

Dr. med. Hans-Jürgen Seeberger lernte ich etwa 1991 kennen, als er auf ein Rundschreiben von mir antwortete. Seither hat er unermüdlich versucht, mir zu helfen. Von ihm kam auch die Anregung, ein Familienarchiv anzulegen. Er entstammt der böhmischen Linie, die über Großklenau bei Tirschenreuth sich nach Hof verbreitet hat. Es ist dies die traditionell evangelische Linie, der etliche Pfarrer entstammten. Aus dieser Linie entstammen auch die Redwitzer Seeberger von denen besonders Harald in Würzburg mir besonders intensiv hilft.
Hans-Jürgen hat mir die an anderer Stelle schon erwähnten Forschungsunterlagen seines Onkels Georg , der um die Jahrhundertwende versucht hat, Licht in diesen Familienzweig zu bekommen und andere Familienstücke, wie Fotoalben und Briefwechsel überlassen. Dadurch bekam ich viele Hinweise auf Archive und Fundstellen für meine eigenen Forschungen. Ich beneide ihn über die Familientradition, die in seiner Familie seit Jahrhunderten intensiv gepflegt wird.